Klaus Störtebeker (von Georg Engel)

Klaus Störtebeker (Rezension)

Georg Engel, Klaus Störtebeker, Buch, Rezension

 

Über den Autor: 

Georg Engel (voller Name Georg Julius Leopold Engel/1866-1931) war ein deutscher Schriftsteller, welcher  zig Romane und Theaterstücke geschrieben hatte. Während der NS-Zeit wurden seine Werke verbrannt, da er als nicht-arisch eingestuft wurde, sowie seine Grabstätte geschändet. Erst nach der NS-Zeit wurden seine Werke wieder verbreitet und sein Grab wiederhergestellt.

 

Über das Buch:

Eigentlich bin ich jemand, der von Grund auf immer einen Tick positiver bewertet, da ich allem etwas positives abgewinnen kann. Tja, bei diesem Buch leider nicht. Das Buch ist so unglaublich schlecht und kompliziert geschrieben, dass ich entweder zu blöd für bin (Ja, ich habe tatsächlich das Gefühl dieses Werk übersteigt meinen Horizont) oder aber das falsche Fach studiere. Ich habe mich förmlich die ersten 100 Seiten durchgequält und es definitiv nicht leicht. Immer wieder musste ich Sätze oder Abschnitte neu lesen, um diese zu verstehen und irgendwie kam auch wirklich nie Spannung auf. Und als Piratenfan (gerade von Klaus Störtebeker) habe ich dem Buch jede Chance gegeben die ich aufbringen konnte, doch es wurde nicht besser. Und auch wenn ich sonst sehr diszipliniert bin und mich durch schlechte Werke durchquäle, hat es doch hier keinen Sinn. Es ist einfach nur belastend. Bitte wer ließt solche Werke? Deutsch-Professoren? Halleluja. Nein, das Buch tue ich mir definitiv nicht mehr an.

Inhaltlich geht es anscheinend über das Leben von Klaus Strötebeker, sein Aufstieg, sein Leben und das Ende. Seine Kindheit habe ich gelesen, kann aber echt nicht wiedergeben, was da so spannendes passiert ist. Achja und das Ende wollte ich noch lesen, wo er geköpft wird und kopflos an seinen Männern vorbei läuft. Eigentlich der Höhepunkt der Störtebecker-Geschichte, aber in diesem Werk kommt sie leider nicht vor. Schade, denn das wäre noch etwas gewesen, was man gerne lesen würde. Letztendlich bin ich einfach nur froh das Werk abgebrochen zu haben. Vielleicht das gute daran: Man kann es bedenkenlos abbrechen!

 

Bewertung:

Humor: 0 von 10 Dublonen

Spannung: 0 von 10 Dublonen

Geschichte: 5 von 10 Dublonen (geht halt um Klaus Störtebeker)

Charakter: 2 von 10 Dublonen (wirken sehr plastisch und steif)

Schreibstil: 0 von 10 Dublonen

Gesamt: 1 von 10 Dublonen

 

Fazit:

Wer etwas einfaches und unterhaltsames sucht, der ist hier definitiv falsch. Wer gerne hochintellektuelle Texte liest oder gar zu Studienzwecke sowas sucht, der kann dem Schreibstil durchaus etwas abgewinnen. Aber für jeden Jim-Normalpiraten, ist dieses Buch einfach nur überfordernd und langweilig. Davon hält man lieber seine Hakenhand fern. Es gibt definitiv besseres und spannenderes. Gerade wenn es um den berühmten Piraten Klaus Störtebeker geht.

 

Bewerte ich das Buch zu hart? Habt ihr euch vielleicht selbst da durchgequält und es gar genossen (Masochist was?) dann schreibt mir eure Meinung ruhig in die Komentarrrre. Ich bin gespannt.

 

Freizeitpirat Lucius

 

 

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